Cordoba - Iguazu - Cordoba (Part 2)

Taraaaaaaaaaa, da bin ich wieder !!! Wie ihr seht, hab ich Sylvester ueberlebt! Dazu sei an dieser Stelle nur zu sagen, dass der Jahreswechsel hier in aehnlicher Art und Weise gefeiert wird, wie das Weihnachtsfest: Zuerst wird im Ramen der Familie gegessen und gfeiert und im Anschluss geht man auf eine der unzaehligen Parties des Bruders einer Freundin von einer Kollegin einer Schwester (...oder so aehnlich...) und wer vor Tagesanbruch nach Hause geht, zaehlt sowieso zu der Kategorie "Sissi" (HA! dazu zaehle ich garantiert nicht!).


So, nun aber weiter im Text mit meinem Bericht ueber das Schulreisli nach Iguazu: Der dritte Tag in Iguazu verlief etwa aehnlich wie der zweite, abgesehen davon, dass wir uns etwas spaeter aus den Betten (...und den ekligen Matrazen...)  kaempften, etwas mueder als tags zuvor unter den Augenlidern hervorlinsten und den etwas ruhigeren (SCHNARCH!) Bootstrip durch den Jungel waehlten. Sogar Lies' Spinnenphobie, die am vorherigen Tag deutlich zu spueren und zu sehen war (=staendig gebueckte Haltung, aengstlicher Blick und entsetzte Schreie beim Anblick eines leeren Spinnennetzes auf kurzen Spaziergaengen durch den Regenwald...), schien an diesem Tag etwas zu schlafen. Ein Tag zum chillen !!!


Nach diesem "Sparflammentag" wollten wir es dann aber nochmals wissen und besuchten die Fealle auf der brasilianischen Seite. Abgesehen davon brauchte ich unbedingt den Stempel an der Grenze um laenger als drei Monate im Land bleiben zu koennen. Mit  Pass und etwas Bargeld (...in Brasilien ist sicher alles billiger!) machten wir uns also per Bus auf den Weg ueber die Grenze nach Foz de Iguazu, wo der zweite Nationalpark der Faelle liegt. Nach fast zweistuendigem Anstehen vor dem Eingang (Laeck, so viel Schweizerdeutsch wie hier habe ich in den ganzen vergangenen drei Monaten nicht ghoert und gesprochen!) verschlug es uns dann aber fast die Sprache (...dieses Mal aber nicht beim Anblick der Faelle...)! Das waren, preislich betrachtet, ja beinahe schweizer Verhaeltnisse!!! Da wir aber UNBEDINGT auch den Bootstrop mit Dusche auf dieser Seite der Faelle mitmachen wollten (...diese Boote schauen naemlich viiiiiiiiel spassiger und schneller aus!!!) legten die zwei Lehrerinnen ihr letztes Bargeld zusammen, welches sie (wohlueberlegt...) an diesem Tag mitgebracht hatten, kriegten an der Kasse (...dank waessrigem Hundeblick...) eine einmalige Ermaessigung und genossen (...total pleite!) den Bootstrip (Kinder, macht das zu Hause ja nicht nach!). Es folgten einige Sprungfotos inmitten der Faelle (...und Tourimassen...), was natuerlich nicht ohne weiteres Missgeschick meinerseits vor sich ging: Bei einem besonders hohen, guten, spektakulaeren und photogenen (...huestel...) Sprung ging naemlich mein linker Flip-Flop seine eigenen Wege durch die Luft und im wahrsten Sinne des Wortes in den Faellen baden (...dem war es wahrscheinlich auch zu heiss!). Lies konnte gerade noch ein Foto schiessen, bevor sich dieser etwa 30 Meter ueber die Kante in die Tiefe stuerzte (Oh, dieses Lachmuskeltraining ist echt anstrengend!). Barfuss ging es dann halt weiter, vorbei an unzaehligen Tourishops mit Flip-Flops (...hatten ja kein Geld mehr um Neue zu kaufen!) zu weiteren atemberaubenden Aussichtspunkten. Ich habe Lies versprochen, an dieser Stelle in meinem Blog zu erwaehnen, dass sie sich solidarisch zeigte, ebenfalls ihre Schuhe auszog und (...nein, nicht wie ich die Faelle runterschmiss....) barfuss neben mir her ging. So, nun wisst ihr’s!
Zurueck nach Puerto Iguazu ging es dann halt per Taxi (Der Taxifahrer musste ja nicht von Anfang an wissen, dass wir OHNE Geld unterwegs waren...) und nach einigen Problemchen an der Grenze (Sorry, nichts fuer schwache Nerven, deshalb erfolgt Auskunft nur nach Anfrage!) landeten wir dann erleichtert und zufrieden in unserem Hostel auf argentinischer Seite, wo wir auch den freundlichen Taxifahrer bezahlen konnten .


Am Abend liess mich dann der Besitzer des Autos der drei Cordobeser mit seinem Auto fahren (Der wusste ja nicht, auf was er sich da einliess!), was mich, nach dreimonatigem Autoentzug in Formel1-Stimmung und ihn in Entsetzen versetzte (Sissi!). Nach einem letzten Abendessen im Kreise unserer neuen “Hostel-Familie” legten wir uns dann muede aber gluecklich auf unsere (...leider immer noch grausigen!) Matrazen schlafen (Man kann halt nicht alles haben...).

Es folgte der Tag der Rueckreise, des Abschieds von unseren neu gewonnenen Freundschaften (...auf jeden Fall voruebergehend...) und die Rueckkehr in unsere Kammern in Cordoba. Was fuer ein Ausflug! Jeder Zeit wieder! Aber jetzt geht es zuerst einmal fuer 10 Tage ab in den (kalten!) Sueden !!! 

Nos vemos y un beso!!!

3.1.11 15:38

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Judith (6.1.11 16:35)
Ich wünsche dir (zwar verspätet, dafür an einem königlichen Tag auch "es guets Neus". Hoffentlich trampelst du weiterhin in fleissig in Fettnäpfchen und verhälst dich ungeschickt. So kann ich mich auf spannenden Blogbeiträge freuen .

Liebe Grüsse aus der kalten Schweiz
Judith


neujohrhäsli (10.1.11 20:03)
hesch keni blotere a dini stekefüessli becho?

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