Cordoba-Buenos Aires-Cordoba

Argentinier sind manchmal schon merkwuerdige Gestalten,

Da soll mal einer verstehen ihr Verhalten:

Vergangenen Montag bekam das ganze Land frei,

Weil dies gut fuer den Tourismus sei!

Einen anderen Grund gab es anscheinend nicht,

Nur Geld ausgeben, das sei Pflicht!

Das liess ich mir natuerlich nicht zwei Mal sagen

Und ich ging meine Chefin ganz nett fragen,

Ob ich einen weiteren freien Tag bekommen kann.

(Die soll nicht schwierig tun, mann!)

Und so verliess ich am Donnerstagabend die Stadt

Mit Claudia, Sandrine, Hans und Matt.

Das Ziel unserer Reise lag acht Stunden entfernt Richtung Osten,

Wo wir in Buenos Aires das Leben wollten kosten.

So trafen wir am Freitagmorgen in der Hauptstadt ein,

Und suchten zuerst unser Hostel...mann, war das unrein!

Trotzdem war mir danach, auf den Balkon zu springen

Und "Don t cry for me Argentina" zu singen.

Zwar ging der Applaus meiner Mitreisenden im Strassenlaerm unter,

Dafuer waren wir nun alle wieder munter.

Mit der U-Bahn fuhren wir im Anschluss zum "Obelisco",

Nicht zu verwechseln mit einer Disco.

(Laeck, war dieser Reim schlecht,

Aber ich fand keinen besseren, echt!)

Dieses Monument soll mitten aus der "breitesten Strasse" der Welt herausragen,

Hoerten wir die Argentinier sagen.

(Doch diese sind bekanntlich ja nicht die bescheidensten Leute,

Und Touristen leichte Beute...)

Dort angekommen veranstalteten wir eine Fotosession erster Klasse,

Mitten in der uns bestaunenden Menschenmasse.

So verkuerzten wir die Wartezeit auf Mariano,

Ein Freund von Claudia, der ebenfalls stammt aus Milano.

Dieser lebt naemlich in BA seit einiger Zeit

(Wahrscheinlich hat ihn die Mafia aus Italien verbannt, bis in alle Ewigkeit...).

Zusammen mit ihm besuchten wir zuerst den beruehmten Friedhof der Reichen,

Den fand ich gar nicht zum Seichen!

Denn dort fanden wir unter anderem Evitas Grab... ganz famos!

Nur die vielen davor posierenden Touris fand ich geschmacklos.

Im Anschluss gingen wir was essen

Und liessen uns dabei fast von ein paar Enten fressen.

Fliehen konnten wir gerade noch in einen schoenen Park mit Teich,

Und der Sonnenuntergang dort machte uns ganz reich.

Sonst gibt es vom ersten Tag in BA nicht mehr viel zu berichten,

Denn Drei von uns Fuenf waren zu muede um noch vieles auszurichten.   

Nur Claudia und ich konnten bis in die fruehen Morgenstunden nicht schlafen

Und benetzten in der Hostel-Lobby bei einem Jenga-Spiel unsere Rachen.

Trotz Schlafmangel wollten wir den folgenden Tag nicht vergeuden

Und setzten fort die Besichtigung jenster historischer Gebaeude.

Den Kampf gegen die schweren Augenlider am Nachmittag gewannen wir,

Nicht etwa mit einer Kiste Bier!

Nein, wir setzten uns in einen Park, von denen es dort gibt viele

Und spielten ein paar lustige Spiele.

"Typisch Lehrer" moegen nun einige von euch sagen,

Aber bei dieser Hitze wollten wir keine weiteren Abenteuer wagen!

Kuehler ging es dann am Abend zu und her,

Als wir draussen den Magen fuellten mit Empanadas... und mehr.

Weitere Details erspare ich euch an dieser Stelle,

Sonst haut mich Mami noch mit einer Kelle.

Aber lustig war es auf jeden Fall

Und Spanisch gesprochen hab ich wie ein Wasserfall.

Am letzten Tag zeigte uns Mariano "La Boca" mit den Haeusern ganz farbig,

umringt von Tangotaenzern fuehlten wir uns ganz eigenartig.

Auch Maradonas Fussballstadion sahen wir von Weitem

Und liessen uns mit dem Menschenstrom durch einen Markt gleiten.

Doch bald wurde es uns wieder zu heiss,

So ein Sch....!!!

Deshalb verschob sich unsere Truppe an einen Fluss,

Wo wir ein kuehles Eis assen mit Genuss.

Viel zu schnell neigte sich dann ploetzlich das Wochenende zu Ende:

Es folgte unausweichlich die Wende.

Der Abschied von Mariano fiel uns schwer,

Fast floss ein Traenenmeer.

Unsere Laune erheiterte sich aber am Busbahnhof auf einen Schlag,

Als mein Ticket nach einer Windboe unter unserem Bus lag!

Claudia kriegte sich fast nicht mehr ein vor lauter Lachen,

Und wir beschlossen, bald wieder einen solchen Ausflug zu machen!

24.11.10 21:09

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