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Jetzt geht`s los!

Endlich!!! Lange habe ich auf diesen Moment gewartet und morgen ist es soweit: Ich fliege los nach Whitehorse (Yukon, Kanada)! Ich liste nun mal die Stationen meiner Reise für die nächsten 11 Wochen auf (.....so sind sie auf jeden Fall mal geplant.....), für all diejenigen, die mit einem Atlas zu Hause sitzen und gespannt meine Reise mitverfolgen (...oder damit ein paar Geografiestunden vorbereiten wollen ;-)...):

KANADA/ALASKA (ca. 4 Wochen):

  • Whitehorse (Wiiiiieher!)
  • Dawson City ("Dawsons Creek" lässt grüssen ;-)...)
  • Tok (....Hallo?! Wer da?!)
  • Fairbanks
  • Denali Nationalpark (mit Mount Mc Kinley!)
  • Anchorage
  • Kenai-Halbinsel
  • Glennallen
  • Valdez
  • St. Elias Nationalpark
  • Tok (.....Hallo?!)

KANADA (ca. 2-3 Wochen):

  • Prince Rupert
  • Prince George (Who is the king?)
  • Jasper Nationalpark (Juhuuu, we are back!)
  • Banff Nationalpark (Juhuuu, we are back again!)
  • Calgary
  • Lethbridge

USA (ca. 3-4 Wochen):

  • Yellowstone Nationalpark
  • Salt Lake City
  • verschiedene Nationalparks
  • Las Vegas (*tschingtsching*)
  • Los Angeles (...Falls da mein Trip endet, bin ich in Hollywood entdeckt worden...)
  • San Francisco (oder: Sän Frän)
  • Vancouver (Hach, endlich wieder zu Hause!)

Am 27. September 2007 komme ich, ob ihr wollt oder nicht, dann wieder nach Hause ;-)!

  

1 Kommentar 15.7.07 18:13, kommentieren



die abenteuerliche Reise ins Traumland

  • 7.30 puenktliche Ankunft am Flughafen Basel, man weiss ja nie...
  • 7.35 Begruessungsritual aller anwesenden Personen
  • 7.45 erstes Anstehen am Check-In Schalter
  • 8.03 werden hoeflich gebeten, uns beim Informationschalter der Lufthansa zu melden...irgendwas fehle am Flugzeug (Turbine oder so???)
  • 8.05 Anstehen am Informationsschalter der Lufthansa.....leichtes Augenrollen.....
  • 8.16 Sympathisches Fraeulein im fortgeschrittenen Alter informiert uns (noch hoeflich), dass unser Flug nach Frankfurt fuer "normalsterbliche Leute" gestrichen sei......starkes Augenrollen........
  • 8.19 Das Fraeulein entwickelt sich zum Drachen!!!
  • 8.20 Emotionen steigen bei allen Anwesenden hoch
  • 8.24 Das Ausmass der verzwickten Situation wird uns langsam aber sicher bewusst! mehrstuendiges Warten, Flug ueber London anstatt Frankfurt, Aufenthalt 2h, Weiterflug nach Vancouver, Aufenthalt 5h, Weiterflug nach Whitehorse, mit 6h Verspaetung am Ziel, Unterkunft unsicher! 
  • 8.25 Erste Unfreundlichkeiten unsererseits, was zur Folge hat, das  wir fuer 30.- ein Morgenessen geniessen duerfen (mildert die Unfreundlichkeit nur gering...)
  • 8.36 Ausstellen des neuen Flugplanes und Verweis auf den Kundendienst bei allfaelligen Reklamationen (Hanbewegung in unbestimmte Richtung)
  • 8.41 Angeregte Diskussionen und Verabschiedung der Eltern
  • 8.49 Suchen des Kundendienstes...wir landen wieder beim Drachen, die uns eine Adresse in Irland angibt!
  • 8.51 Morgenessen auf Kosten der Lufthansa
  • 10.00 Erneutes Anstehen um die Tickets abzuholen!
  • 10.05 Wir gelangen zur Erkenntnis, dass freche Leute schneller ans Ziel kommen...
  • 10.42 Erneutes Anstehen am Check-In Schalter
  • 11.07 Hinweis am Schalter auf Franzoesisch, dass nur eine Person auf Whitehorse fliegen kann...langes Warten, Bekanntschaften mit Leidensgenossen und boese Blicke von Businessfliegenden, die dadurch ebenfalls fuer einmal warten muessen!
  • 11.25 Sicherheitskontrolle
  • 12.15 Abflug nach London
  • 13.30 Anstehen in London fuer erneutes Check-In
  • 15.00 Abflug nach Vancouver mit der freundlichen Air Canada...Stimmung steigt erheblich (vor allem beim Anblick der vielen Mahlzeiten)
  • 01.30 3 Filme spaeter: Ankunft in Vancouver (ohne Schlaf)
  • 01.47 Warten aufs Gepaeck
  • 01.49 Lisas Rucksack ist da!
  • 02.06 Lautsprecherdurchsage: Lutz an Infodesk!!!
  • 02.07 Charmanter Canadier (dem man nicht boese sein kann) verkuendet, dass mein Gepaeck in London blieb!!!
  • 02.08 Wir beschliessen, dass uns nichts mehr schocken kann (ehrlich!)
  • 02.15 Herumlungern am Flughafen Vancouver
  • 07.12 Weiterflug nach Whithorse
  • 07.19 Erkenntnis: Wir sind ja in der Businessclass!!! (Laune steigt erneut)
  • 07.21 Ausprobieren von allem moeglichen Luxus (Mitreisende geben Anweisungen zum Bedienen der elektronischen Geraete!)!
  • 07.22 Wir beschliessen (immer noch schlaflos), dass dies der Flug unserer Fluege ist
  • 9.52 Ankunft im provinzialen Whitehorse (...man erkennt sich an den verschiedenfarbigen, modischen Gummistiefeln)
  • 10.17 Suche nach Taxi
  • 10.18 Junger Amerikaner (25) mit Mama (57) bietet umgehend seine Hilfe an!
  • 10.19 mehrmaliges Nachfragen unsererseits, weil wir seinen Suedstaaten-Slang nicht verstanden haben
  • 10.29 Wir haben ein Taxi mit Mama und Sohn und eine Verabredung fuer den naechsten Tag  
  • 10.45 Ankunft im sehr gemuetlichen Hostel und Hausfuehrung
  • 11.09 Todmuede sinken wir in ein fuenfstuendiges, erholsames Koma!

 Fazit:

  • Es bringt nichts, einen Flug ein Jahr im Voraus zu buchen
  • Businessclassfliegen ist suuuper!
  • Vordraengeln lohnt sich!
  • Es laesst sich an Flughaefen leben!
  • Je weniger Schlaf umso lustiger die Reise
  • Auch ohne Gepaeck kann man Ferien machen
  • Uns kann nichts mehr stressen
  • 28h schlaflose Reise muss man (neben den 7 Weltwundern) 1 Mal im Leben erlebt haben...

Viele liebe Gruesse aus dem sonnigen, gemuetlichen, aufregenden, erholsamen, wunderschoenen, freundlichen, canadischen Yukon Staedtchen Whitehorse (...ohne Natelempfang und Gepaeck)!

1 Kommentar 18.7.07 02:04, kommentieren

Whitehorse - Dawson City

Neuer Tag, neue Hoffnung, dass das Gepaeck vielleicht doch auftaucht. Nachdem uns naemlich der Delivery-Service gestern versetzt hat und uns stattdessen ein Zelt andrehen wollte (..was wir mit unserem Gewissen nicht vereinbaren konnten...), beschliessen wir heute, persoenlich den Flughafen von Whitehorse aufzumischen (...das hat ja beim Drachen auch funktioniert!). Dieses Mal treffen wir auf einen japanischen Drachen, der uns auf den naechsten Flug vertroestet ( Wartezeit: 1 1/2 h ). In Gedanken den schweren Verlust schon verarbeitend, neue Kleider einkaufend und Fluggesellschafften verfluchend, schlendern wir zur Gepaeckausgabe. Doch siehe da! Er taucht auf !!!Spontane Umarmung des verloren geglaubten Gepaeckstuecks!

Am selben Tag duerfen wir unseren Camper in Empfang nehmen. Uns werden geduldig dessen Funktionen erklaert. Wir nicken und laecheln freundlich, verstehen aber nichts. Wir entschliessen uns fuer die " Learning by Doing Methode" und fahren zum naechsten Wall-Mart, wo der erste Grosseinkauf ansteht. Alles ist etwas groesser als bei uns (Portionen, Menschen, Autos, ...). Danach tuckern wir los in Richtung Dawson City. Doch sehr weit kommen wir nicht, wir bleiben am wunderschoenen Campground beim Lake Laberge haengen und verbringen unsere erste Nacht in unserer rollenden, heimeligen Einzimmerwohnung. Nachdem wir uns und die pensionierten Campnachbarn mit unserer Musik aus dem Schlaf gerissen haben, machen wir uns schnell vom Acker und fluechten ueber Schotterstrassen und durch viele schoene ( auch abgebrannte ) Waelder ins 500 km weit entfernte Dawson City.

Hier werden wir uns jetzt dann gleich auf unseren ersten Hiking Trail begeben. Und natuerlich das extrem schoene und heisse Wetter geniessen.

 Fazit:

  • Die Hoffnung stirbt zuletzt ( ist wirklich so )
  • An alle Lehrer : Ein Wald braucht ueber 50 Jahre, um sich von einem Brand zu erholen
  • Mit einem freundlichen Laecheln kommt man in Canada weit ( mal schauen, ob es an der Grenze zu Alaska auch wirkt?)
  • Auf Schotterstrassen immer Autofenster hochkurbeln und Lueftung ausschalten ( hust hust)
  • Ein Weggli kann auch Toeff fahren (auch ohne Fuenfer!)

1 Kommentar 20.7.07 21:00, kommentieren

Dawson City-Tok-Fairbanks

Einmal mehr haben die Dummen mehr Glueck als Verstand...Schon wieder sind wir zufaelligerweise mitten in einem Musicfestival gelandet. Nur dieses Mal ist es nicht Montreal sondern Dawson City und dieses Mal ist es nicht cooler Jazz sondern provinzialer Country (...wird jedoch im Radio live uebertragen...)! Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus und zaehlen die Birkenstoecke, Cowboyhuete, Batikroecke und liebenswerte Hunde! Doch nach einer Weile wird es uns trotzdem zu viel und wir erklimmen den Hausberg "Dome". Was uns da erwartet, haetten wir uns nie ertraumen lassen: Neben einer grossartigen Aussicht verbringen wir rund 2 Stunden damit, uns mit saemtlichen Gipfelstuermern (und auch -innen) anzufreunden. So koennen wir unser Englisch, Franzoesisch, Deutsch, Hollaendisch und natuerlich auch unser Zueriduetsch auffrischen!!! Die hollaendische Seniorentruppe gefaellt uns am besten und wir sind jetzt sogar in ihrem Fotoalbum verewigt.

Wir sind mittlerweile so gut erholt, dass wir doch tatsaechlich freiwillig unseren Wecker auf 6.30 Uhr stellen (...wird aber trotzdem nicht zur Gewohntheit werden!). Also eigentlich wollten wir aus ganz egoistischen Gruenden als erste den Top-of-the -world-highway befahren, vielleicht laueft uns um diese Uhrzeit ja noch ein Baer oder ein Mammut ueber den Weg...wer weiss...(hauptsache kein Drachen). Leider sind uns aber nur Kaninchen ueber die Schotterstrasse gehoppelt. Wir geniessen die Aussicht auf unzaehlige Gipfel und kommen aus dem Staunen nicht mehr raus.

Auf dem Gipfel des hoechsten Berges taucht aus dem Nichts ein kleines Holzhaeuschen auf. Es entpuppt sich beim Naeherkommen als amerikanischer Grenzposten (ein idealer Ort fuer Schmuggelware! Hehehe). Wir versuchten es wie immer mit unserem ueberaus freundlichen Laecheln und einem Witzchen am Rande und siehe da...wir kommen problemlos und mit all unseren geschmuggelten Lebensmitteln nach Alaska!

Einige Schlagloecher spaeter kommen wir nach Tok und stuermen (wie fast immer) zuerst das Touricenter! Die freundliche Lady hinter der Theke hat nichts zu tun und faellt vor Begeisterung ueber zwei originale "Swiss Ladys" beinahe in Onmacht. Bevor sie uns beraet besteht sie darauf, dass wir uns sofort im Gestebuch eintragen (das haengt nun wahrscheinlich eingerahmt in ihrem Wohnzimmer!). Sie gibt uns einige Geheimtipps und so landen wir auch am wunderschoenen "Moonlake". Wir breiten uns, wie es sich fuer Touris gehoert, am Strand aus und springen ins lauwarme Wasser ( juhuii, eine Gratisdusche)! Am Abend werden wir dann mit einem einheimischen frischen Lachs ueberrascht, der von einem ausgewanderten Californier eigenhaendig fuer uns zubereitet wird (...auch ihn hauen die "Swiss Missen" beinahe vom Hocker). Nach der Gratisdusche und dem Gratislachs schlafen wir in unserem nach Fisch riechenden Van wohlig warm ein.

Heute fuehrt uns der Weg nach Fairbanks, wo wir im Moment einen Gratisinternetanschluss im Touricenter benutzen (gewusst wie...). Uns zieht es aber bereits zurueck in die Wildnis...

Fa zit:

  • Schlagloecher koennen ueberall auftreten
  • Frischer Lachs ist super
  • Lachs immer im Freien zubereiten
  • Swiss Missen sind in Nordamerica sehr begehrt
  • Mueckenspray immer im Freien benutzen, da sonst die Alarmanlage im Van los geht!!!
  • Bei der Uebergabe des Vans sollte man nachfragen, wie man die Alramanlage wieder ausschaltet!

23.7.07 04:58, kommentieren

Fairbanks - Denali NP - Anchorage

Nachdem uns Fairbanks nicht gerade vom Hocker gerissen hat, setzen wir unsere Fahrt hoffnungsvoll in Richtung Denali Nationalpark fort. An einem "senic view point" (meistens sind die gar nicht so senic!) machen wir einen kleinen Halt. Dort kommen wir mit 3 Radfahrern (Schweizer und Deutscher) ins Gespraech. Zwei von ihnen sind von Argentinien bis nach Alaska gefahren (wir sind beeindruckt!). Kurz entschlossen machen wir ein kleines Picknick am Strassenrand.

Angekommen am Eingang des Denali NPs, getrauen wir uns fast nicht hier anzuhalten, denn vor unseren Augen steht ein Touridorf wie aus dem Bilderbuch (Badelatschen, weisse Tennissocken und bedruckte Denali T-Shirts). Deswegen fahren wir weiter und parkieren unseren Luxusvan auf einem illegalen (...aber sehr schoenen) Parplatz neben einem sandigen Flussufer. Den naechsten Tag nutzen wir fuer Vorbereitungen fuer unser bevorstehendes Wildnisabenteuer. An diesem Tag sehen wir auch schon zum ersten Mal den gewaltigen Mount Mc Kinley (fuer Unwissende: man kann ihn nur mit sehr viel Glueck sehen...wir gehoeren also zu diesen Gluecklichen!!!)

Morgens um 5 Uhr (...ja schon wieder so frueh...) quaelen wir uns aus dem warmen Bett und packen unsere sieben Sachen fuer unsere dreitaegige Expedition zum Basislager! Auf der 6-stuendigen Busadvanturefahrt quer durch den Denali NP, sehen wir dann endlich die ersten putzigen Tierchen. Auch heute scheint einer dieser seltenen Tage zu sein: Wir sehen den Mount Mc Kinley schon wieder (wolkenlos...schon wieder...).

Angekommen im Basislager beim Wonder Lake, schlagen wir unser Mietzelt auf und geniessen die Aussicht auf "unseren" Berg (fuer Lehrer: den hoechsten in Nordamerica). Bald juckt es uns aber in den Beinen (...nicht nur wegen den vielen Mosquitos) und wir wagen einen ersten Backcountryhike auf den Huegel nebenan. Dabei merken wir schnell, dass die Angst vor Baeren verfliegt, wenn man die Orientierung nicht mehr hat.

An dieser Stelle muessen wir wohl nicht mehr erwaehnen, dass wir einmal mehr sehr viele Leute kennengelernt haben. Sie koennen es einfach nicht verstehen, mit wie wenig Essen wir auskommen koennen (wir haben eben keine Expeditionsnahrung dabei...) und bieten uns Essen im Ueberfluss an (Anmerkung: die Haelfte unseres Essens mussten wir wieder mit zurueck nehmen...).

Nach einem langen Tiefschlaf wollen wir an diesem erneut wolkenlosen Tag (langsam wird es langweilig...), die Zeit nutzen und auf eine weitere groessere Wanderung gehen. Aber wir kommen nicht weit. Ein uns noch freundlich erscheinender Ranger, drueckt uns einen Baerenspray in die Hand (...wir haben schliesslich nur die nutzlosen Baerengloeckchen dabei...) und laed uns bei dieser Gelegenheit zu einer Kanufahrt (sonst fuer Touris nicht machbar) und zu einem anschliessenden Essen mit anderen Rangern ein. Natuerlich ist das ein super Angebot (wer denkt da schon an Haken) und wir nehmen diese Einladung gerne an. Das Abendessen entpuppt sich jedoch zu einem Dinner fuer Drei (...dafuer wissen wir nun, wie Cariboufleisch schmeckt!) und die Kanufahrt faellt buchstaeblich ins Wasser. Das Highlight des Abends ist aber das Dessert (und das Bier), welches wir bei einer netten Familie (Freunde des Rangers) in einem gemuetlichen Traumblockhaus geniessen duerfen. Dazu gesellen sich immer wie mehr Leute. Die finden uns alle so nett, dass wir gleich fuers Morgenessen eingeladen werden. Wir fuehlen uns schon fast wie zu Hause und schlagen uns die Baeuche mit Pancakes voll...Doch dann kommt die Wende...Der bisher so nette Ranger will uns fuer sich alleine haben, will ploetzlich gehen und wir muessen wohl oder uebel mit ihm mit (dabei gefiel es uns dort doch so gut!). Unterwegs laesst er uns beim Wonder Lake raus und wir duerfen doch noch unsere Kanutour machen. Geniessen koennen wir diese aber ueberhaupt nicht und schmieden verzweifelt Fluchtplaene (...schliesslich wollen wir nicht bei ihm in der einsamen Rangerhuette uebernachten...). Kurz und gut: die Flucht gelingt, wir sind gluecklich, der Ranger sehr eingeschnappt (was uns jetzt egal ist).

Vor Freude huepfend kommen wir zur Busstation, doch leider faehrt unser Bus erst in 2 Stunden zurueck. Beim Warten kommen wir einmal mehr mit etlichen Leuten ins Gespraech, darunter auch zwei Englaender, welche mit uns die lange Busfahrt ueberleben. Vage verabreden wir uns zum Abendessen in Anchorage.

Frisch geduscht (nach vier Tagen ein Genuss!) und zurueck in der Zivilisation geniessen wir die schoene Fahrt nach Anchorage in unserem Zuhause in vollen Zuegen.

An den darauf folgenden Abend koennen wir uns nicht mehr so ganz erinnern...wir wissen nur noch, dass es sehr lustig war... .

Den Sonntag nutzen wir zum Waschen, Kaffeetrinken, Spazieren am Meer und Sonnentanken. Nach so viel Ruhe (ohne neue Bekanntschaften) zieht es uns heute aber schon wieder weiter zur Kenai Halbinsel!

Fazit:

  • "trust your eyes" (auf Wanderungen ohne Weg)
  • "trust your instinct" (im Umgang mit Rangern)
  • Im Denali NP: 12 Baeren, 6 Caribous, 3 Elche, 7 Biber, 1 Murmeli, 273 Hasen, 2 Bergziegen, 54 Eichhoernchen, 7254 Mosquitos !!!
  • Als Frau musst du in Amerika nie hungern
  • Abwasserentleerung vom Van immer mit Handschuhen erledigen!
  • Ein Baer kann wie ein Murmeli aussehen!
  • Bier aus Alaska ist fein !!!

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